Das Haus der vergessenen Bücher, Christopher Morley, New York 1919

Roger Mifflin, Besitzer der Buchhandlung „Parnassus“ hat seine Leidenschaft für das geschriebene Wort zum Beruf gemacht. Er schreibt Rezepte über Texte aus, die seinen Kunden guttun würden und behauptet zu wissen, was ein Kunde lesen will, selbst wenn dieser es nicht weiß. Zusammen mit seiner Frau Helen und dem Hund Boccacio, kurz Bock, führt er ein beschauliches Leben. Eines Abend  macht er die Bekanntschaft des Werbetexters Aubrey Gilbert, der umsonst versucht Mr. Mifflin davon zu überzeugen, dass er mit schmissigen Werbetexten seinen Umsatz steigern könnte. Seine verkauften Bücher seien Werbung genug. Dies hindert die beiden jedoch nicht daran, eine Freundschaft zu entwickeln.

Einem Kunden und Mitglied des Maiskolben-Clubs (eine regelmäßige Zusammenkunft von Buchhändlern und -Liebhabern) erweist Roger Mifflin einen Gefallen, indem er seine Tochter, Miss Titania Chapman, in seinen Haushalt aufnimmt und sie in seinem Antiquariat als Mitarbeiterin einstellt, damit das aus gutem Hause kommende Mädchen eine Vorstellung davon bekommt, was es heißt seinen Lebensunterhalt zu verdienen.  So lernen sich Miss Titania und und Aubrey kennen und Aubrey fühlt sich sofort zu ihr hingezogen.

Eines Abends stolpert Miss Titania in der Zeitung über eine Suchanzeige eines Buches, welches auch Mr. Mifflin einige Tage zuvor in seiner Buchhandlung vermisste, aber einen Tag später wiederfand. Um dieses Buch, dass scheinbar immer wieder verschwindet, rankt sich im weiteren Verlauf der Geschichte ein Spionagefall, in den auch der Apotheker von nebenan verwickelt zu sein scheint und der Aubrey Gilberts Spürsinn auf den Plan ruft. Zum Schluß und mit einer ohrenbetäubenden Explosion wird dieser Fall aufgeklärt und Schlimmeres verhindert.